Seht es mir nach, dass ich den Webcomic dieses Mal digital koloriert (und geinkt) habe, hat vor allem damit zu tun, dass ich ein neues, tolles Programm geschenkt bekommen habe, von dem ich im Moment kaum die Finger lassen kann. Für diejenigen, die lieber traditionell koloriertes von mir sehen wollen (was ich auch ganz sicher niemals einschränken geschweige denn aufgeben werde! Versprochen!) habe ich aber heute noch einen Tipp :D  Denn wie ihr seht hab ich letztens Post bekommen! ^^

Auf die Gefahr hin, dass ich mit WOHLSTAND und den Posts, Tweets und Einträgen darüber schon nerve, kann ich euch nun mitteilen, dass es am 12.02.13 soweit ist! Also in nicht mal mehr einer Woche wird mein erster eigener Comic in den Läden zu kaufen sein.

… … …

Immer noch: WOW.

Achtung, was jetzt folgt ist überemotional!

Ich zeichne nicht erst seit gestern, auch Comics und Geschichten entwickle ich schon lange. Im Jahr 2005 habe ich meine erste 48-seitige Comicgeschichte (mit Danny übrigens :-3) fertiggestellt und in einem Copyshop für mich selber zum Draufstolzsein gedruckt und gebunden. Es sah aus wie ein richtiger Comic, na gut nicht richtig, aber… es formulierte eines meiner Lebensziele: Irgendwann willst du einen eigenen Comic rausbringen.

Jahre sind vergangen, viel ist in meinem Leben passiert, aber der eigene Comic war immer noch nicht dabei. Ich hab immer weiter gemacht, bin aber lange nie über die “Schubladenzeichnungen” herausgekommen, auch wenn zwischenzeitlich immer mal Leute zu mir sagten, ich sollte mal Verlagsbewerbungen probieren. Als ich es dann probiert habe (weil ich endlich mal dachte gut genug zu sein) war es schwierig, besonders, wenn man “noch keinen Namen hat”. Offensichtlich ist es auch ein Nachteil, wenn man stilmäßig nicht richtig einzusortieren ist. Siehe diesen Comic hier.

Zwischenzeitlich war ich sehr frustriert, hab das volle Programm druchlaufen “Ich hör auf zu zeichnen” usw. Aber ich habe es doch immer weiter versucht und schließlich ja auch geschafft. Selten, aber manchmal eben doch, können Träume Wirklichkeit werden.

Dazu kommt: Ich will nicht nur zeichnen, damit andere sich das anschauen und mich bewundern. (Find ich natürlich auch toll :D aber eben nicht nur)  Ich konsumiere selber viele Comics zur reinen “Unterhaltung” , aber in meinem Kopf sind so viele Ideen für kritische Themen und ich bin der Meinung als Künstler habe ich auch irgendwie die Aufgabe zumindest zu versuchen die Welt etwas besser zu machen.

 

Ich möchte mit WOHLSTAND und den bestimmt folgenden Werken von mir in die Welt hineinrufen und hoffen, dass sich meine Stimme verzehnfacht, vertausendfacht und das Echo schließlich so viel lauter, als meine eigene Stimme wird, dass immer mehr Menschen auf die Botschaft aufmerksam werden und drüber nachdenken, ob sich nicht auf unserer Welt etwas ändern muss.

– Ein hohes Ziel, was ich vielleicht auch mit 100 Comics und Graphic Novels nie erreichen kann. Aber ich schwöre auf mein Leben, ich werde nicht aufhören es zu versuchen.