{"id":3148,"date":"2017-07-07T13:32:50","date_gmt":"2017-07-07T11:32:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.temel-art.de\/wordpress\/?p=3148"},"modified":"2018-12-02T14:51:39","modified_gmt":"2018-12-02T13:51:39","slug":"man-darf-ja-bald-gar-nichts-mehr-sagen-oder-wie-man-unmoralische-handlungen-handwerklich-gut-in-fiktionalen-texten-verpackt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.temel-art.de\/wordpress\/2017\/07\/man-darf-ja-bald-gar-nichts-mehr-sagen-oder-wie-man-unmoralische-handlungen-handwerklich-gut-in-fiktionalen-texten-verpackt\/","title":{"rendered":"\u201eMan darf ja bald gar nichts mehr sagen!\u201c oder: Wie man unmoralische Handlungen handwerklich gut in fiktionalen Texten verpackt"},"content":{"rendered":"<p class=\"p1\">\u201eKindersch\u00e4nder sollte man alle h\u00e4ngen!\u201c, \u201eF\u00fchrt die Todesstrafe wieder ein!\u201c, \u201eFrauen, die mit vielen verschiedenen M\u00e4nnern Geschlechtsverkehr haben, sind Schlampen!\u201c<\/p>\n<p class=\"p1\">Es gibt zahlreiche M\u00f6glichkeiten, in journalistischen Artikeln, Kommentaren, Essays und \u00c4hnlichem provokative Thesen aufzustellen und im Laufe des Textes mit vermeintlichen Fakten und Argumenten zu untermauern. Oft genug f\u00fchren solche Texte dann zu sehr kontroversen Diskussionen bis hin zu einem\u00a0<b>Shitstorm<\/b>. Man denke nur an einen Kommentar zum Thema \u201eEhe f\u00fcr alle\u201c eines FAZ-Gastautors, der unter dem Pseudonym\u00a0<i>Johannes Gabriel\u00a0<\/i>schreibt und in seinem Text so weit ging, alle homosexuellen Eltern unter den Generalverdacht des Kindesmissbrauches zu stellen.<\/p>\n<p class=\"p1\">Solche Texte erregen deswegen so h\u00e4ufig die Gem\u00fcter, weil sie<b>\u00a0faktualen Anspruch<\/b>\u00a0haben; sie handeln von der realen Welt, fordern reale Ma\u00dfnahmen von der Gesellschaft und gehen von realen Gegebenheiten aus. Wie aber verh\u00e4lt es sich mit fiktionalen Texten? Nicht immer ist die Abgrenzung zwischen diesen Welten zu 100% eindeutig, auch wenn die eine sich im weitesten Sinne mit realen Geschehnissen besch\u00e4ftigt und die andere sich mit erfundenen bis eventuell m\u00f6glichen. Aber blenden wir das f\u00fcr einen Moment aus, und betrachten eindeutig\u00a0<b>fiktionale kreative Erzeugnisse<\/b>; Romane, Drehb\u00fccher, Songtexte, die dennoch trotz allen Erfindungsreichtums und aller M\u00f6glichkeiten meist zumindest irgendeinen Bezug zur realen Welt haben. Wie ist es mit kontroversen Handlungen und Thesen in fiktionalen Texten?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"p2\"><b><strong>Darf ein fiktionaler Text alles?<\/strong><\/b><\/h3>\n<p class=\"p1\">Menschliche Abgr\u00fcnde kennen keine Grenzen und fiktionale Literatur aller Art tobt sich mit Wohlwollen darin aus. Sadistische Serienkiller, psychisch kranke Gewaltt\u00e4ter, Mafiabosse, Folterknechte, Vergewaltiger und Auftragskiller aller Art gehen auf dem Papier in epischer Breite ihrem grausamen Treiben nach und werden oft genug nie zur Rechenschaft gezogen. Ist das okay? Es ist ja schlie\u00dflich nur erfunden und tut keinem weh.<\/p>\n<p class=\"p1\">Dennoch sorgen auch fiktionale Texte ab und zu f\u00fcr Abneigung bei der Leserschaft und f\u00fcr Kritik an den handelnden Personen oder den Handlungen selbst. Nehmen wir die von Missbrauch und Abh\u00e4ngigkeit gezeichnete Beziehung der Protagonisten aus \u201e50 Shades of Grey\u201c von E. L. James, den geradezu normalen Umgang mit dem Thema Vergewaltigung von Frauen in der TV-Serie \u201eGame of Thrones\u201c (okay, streng genommen kein Text, aber konzentrieren wir uns hierbei einfach auf das zugrunde liegende Drehbuch, da ich selbst mir \u00fcber die Buchreihe noch kein Urteil erlauben kann) oder auch Songtexte wie die relativ aktuelle Single \u201eDein Lied\u201c der Band\u00a0<i>Kraftklub<\/i>, in der \u201eSlutshaming\u201c vom allerfeinsten propagiert wird.<\/p>\n<p class=\"p1\">Ist das okay? Kritik \u00fcberfl\u00fcssig?<\/p>\n<p class=\"p1\">Eines ist sicher: Realit\u00e4t und Literatur beeinflussen sich wechselseitig. Wir schreiben in der Literatur \u00fcber das, was wir in der Realit\u00e4t erleben, gleichzeitig nehmen wir aber auch in der Literatur Dinge auf, die unser Handeln in der Realit\u00e4t beeinflussen. Auch wenn man als Leser nicht den Fehler machen sollte vom lyrischen Ich direkt auf den Autor zu schlie\u00dfen, ist oft genug deutlich, dass sich die Ansichten und Vorstellungen des Autors mit denen der fiktiven Protagonisten decken, man denke an die beliebte \u201eTwilight\u201c-Serie und die dort vertretene, streng konservative Einstellung zum Thema Ehe und Sexualit\u00e4t, die sich beinahe 1:1 mit denen der mormonischen Autorin\u00a0<i>Stephenie Meyer<\/i>\u00a0deckt.<\/p>\n<p class=\"p1\">Nicht ganz zu unrecht, wird also auch den Autoren fiktionaler Literatur zum Vorwurf gemacht, dass sie kontroverse Themen behandeln und sich mit der unendlichen Freiheit der Fantasie herausreden, wenn Kritik laut wird. In j\u00fcngster Zeit sind besonders der Umgang mit dem Thema\u00a0<b>Frauenhass<\/b>, dem schon erw\u00e4hnten\u00a0<b>Slutshaming<\/b>\u00a0und\u00a0<b>Vergewaltigung<\/b>\u00a0auch in Fantasygeschichten im Fokus der Aufmerksamkeit. Es gibt zum Beispiel Stimmen, die fordern, den \u00fcberbeanspruchten Gebrauch von Vergewaltigungen in der Literatur herunterzufahren, keine Charaktere mehr zu basteln \u2013 wie sie in zahlreichen handwerklich schlecht gemachten Liebesromanen vorkommen \u2013 deren sexuelle Grenzen mal eben \u00fcberschritten werden und sich am Ende doch in den Helden verlieben, der ihre Tabus nicht respektiert hat.<\/p>\n<p class=\"p1\">Ist das der Weg? Schwierige Themen aus der Literatur streichen? Aus s\u00e4mtlicher Literatur?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><b><strong>Ja, dann darf man ja gar nichts mehr sagen oder schreiben!<\/strong><\/b><\/h3>\n<p class=\"p1\">Als jemand mit einer Vorliebe f\u00fcr menschliche Abgr\u00fcnde und Thriller aller Art, w\u00fcrde ich sagen, dass das eine ziemlich langweilige literarische Landschaft w\u00e4re, wenn sich alle Charaktere ab sofort nur noch \u201esittenkonform\u201c und mit Vorbildcharakter verhalten. Abgesehen davon verh\u00e4lt sich das Publikum der Popkultur in dieser Hinsicht auch nicht ganz stringent, Antihelden wie der aus der gleichnamigen Serie \u201eDexter\u201c, die in Selbstjustiz einen Mord nach dem anderen begehen, werden gefeiert, w\u00e4hrend die erfundene missbr\u00e4uchliche Liebe zwischen\u00a0<i>Christian Grey\u00a0<\/i>und\u00a0<i>Anastasia Steele<\/i>\u00a0als schlechtes Beispiel f\u00fcr eine BDSM-Beziehung kritisiert wird. Letzteres ist auf der Sachebene sogar sehr gut nachvollziehbar, auch fiktionale B\u00fccher haben so etwas wie eine\u00a0<b>Vorbildfunktion<\/b>\u00a0und beeinflussen ihre Leserschaft ma\u00dfgeblich. Autoren d\u00fcrften also eigentlich den erzieherischen Aspekt ihrer Werke nie aus dem Auge verlieren und sei es eine noch so der Realit\u00e4t entr\u00fcckte Fantasiewelt. Oder l\u00e4sst man dann doch lieber die kontroversen Passagen als Autor weg, allein aus Selbstschutz?<\/p>\n<p class=\"p1\">\u201eDann kann man ja bald gar nichts mehr sagen\u201c gr\u00f6len die Gegner der vermehrt geforderten \u201epolitical correctness\u201c. Nehmen wir wieder unser Beispiel Vergewaltigung: Wie sollte ein Autor mit diesem Thema umgehen, wenn er es in seinen Werken behandelt? Darf \u00fcberhaupt eine Vergewaltigung stattfinden? Und wenn ja, wie darf sie stattfinden und wie nicht? Oder darf sie gar nicht erst vorkommen, da der Leser ansonsten davon ausgehen k\u00f6nnte es w\u00e4re legitim, in welcher Art und Weise auch immer, jemanden in der Realit\u00e4t zu vergewaltigen?<\/p>\n<p class=\"p1\">Seeeeeehr d\u00fcnnes Eis. Zurecht.<\/p>\n<p class=\"p1\">Doch der zugrunde liegenden These der\u00a0<b>Leserbeeinflussung<\/b>\u00a0k\u00f6nnte man sarkastisch Folgendes entgegen halten: Wenn es tats\u00e4chlich nach der Logik ginge, dass der Leser in dem Moment, wo er von einem Geschehnis liest meint, dass die Ausf\u00fchrung legitim ist, d\u00fcrfte man nicht einmal mehr Strafgesetzb\u00fccher schreiben.<\/p>\n<p class=\"p1\">Aber ernsthaft: Es gibt einen Weg, wie man es handwerklich richtig und sinnvoll erreichen kann, als Autor kontrovers diskutierte Themen zu behandeln, statt sie wegzulassen und trotzdem seinem \u201eerzieherischen Auftrag\u201c nachzukommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"p2\"><b><strong>Das Zauberwort lautet: Kritische Distanz<\/strong><\/b><\/h3>\n<p class=\"p1\">Das Schlimme an problematischen Szenarien wie Vergewaltigungen in der Literatur ist nicht unbedingt,\u00a0<b>DASS<\/b>\u00a0sie vorkommen, sondern\u00a0<b>WIE<\/b>\u00a0sie vorkommen. Wie sie behandelt werden. Hier muss sich der Autor beim Schreiben die wichtige Frage stellen:<\/p>\n<p class=\"p1\"><b><i>Ist es dem Leser durch die Darstellung des Autors m\u00f6glich, eine kritische Distanz zu dem Geschehen im Werk aufzubauen?<\/i><\/b><\/p>\n<p class=\"p1\">Die M\u00f6glichkeiten das handwerklich anzugehen sind dabei vielf\u00e4ltig. Subtile Hinweise darauf zu geben, dass die ausf\u00fchrende Figur einer unmoralischen Tat kein Held, sondern ein \u201ekaputter Kerl\u201c ist, mit eventuell\u00a0<b>weiterf\u00fchrenden Problemen<\/b>, wie Alkoholismus, Drogenproblemen, Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rungen oder Komplexen sind ein Weg. Ein anderer Weg k\u00f6nnte sein, dass die\u00a0<b>Gewissensbisse<\/b>\u00a0des T\u00e4ters zum Thema werden, dass geschildert wird, wie er selbst \u00fcber sein Handeln\u00a0<b>reflektiert<\/b>\u00a0und zu dem Schluss kommt, einen schweren Fehler begangen zu haben. Sicher soll und darf es auch \u201ebadass\u201c-Charaktere geben und auch besagte\u00a0<b>unzuverl\u00e4ssige Erz\u00e4hler<\/b>, nicht alle Figuren in einer Erz\u00e4hlung m\u00fcssen Engel sein. Wenn schon aber nicht der T\u00e4ter das eigene Handeln hinterfragt, k\u00f6nnten auch andere Figuren oder die Rolle des Erz\u00e4hlers diesen Part einnehmen.<br \/>\n<span class=\"Apple-converted-space\"><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p class=\"p1\">Kurz: Der Autor sollte in der Lage sein, seinem Leser an diesen Stellen Anst\u00f6\u00dfe zum eigenen Nachdenken zu geben. Oder durchaus auch<b>\u00a0Partei f\u00fcr die Opfer ergreifen<\/b>, in Form seines Erz\u00e4hlers, einer der Figuren oder dem Verlauf der Resthandlung und Hinweise zu geben, warum die Anfeindungen der einen Figur vielleicht Unsinn sind.<\/p>\n<p class=\"p1\">Bleiben wir beim Vergewaltigungsbeispiel, um es anschaulich zu machen:<\/p>\n<p class=\"p1\">Finden alle Figuren, inklusive des vergewaltigten Opfers und auch der Erz\u00e4hler die Handlungen des Vergewaltigers in Ordnung? (Erschreckend, aber ja, so einige Geschichten handeln von T\u00e4tern, die Opfern gewaltsam sexuelle Handlungen aufdr\u00e4ngen, w\u00e4hrend jene Opfer dadurch erst erkennen, was f\u00fcr tolle und erfahrene Hengste die T\u00e4ter im Bett sind \u2013 willkommen liebes Stockholm-Syndrom.) Oder wird diese Handlung implizit oder explizit sogar als etwas gutes oder \u201enicht so schlimmes\u201c, gar als Kavaliersdelikt dargestellt? Liebe Autoren, das k\u00f6nnte problematisch sein. Es gibt gen\u00fcgend werkimmanente Wege, die Tat des Vergewaltigers als eine schlechte und falsche darzustellen.<br \/>\nUnd ganz genau DAS muss zum Beispiel auch die Kritik an Werken wie 50 Shades of Grey sein, nicht DASS eine missbr\u00e4uchliche Beziehung vorkommt, sondern WIE sie vorkommt, dass sie in einer Art und Weise geschildert wird, die den T\u00e4ter zum \u201etollen Hecht\u201c macht und niemand dessen Aktionen kritisiert oder hinterfragt, nicht einmal das Opfer selbst.<\/p>\n<p class=\"p1\">Anderes Beispiel, noch einmal das Thema\u00a0<b>Slutshaming<\/b>. Das lyrische Ich oder die Figur ist sauer, weil es f\u00fcr einen anderen verlassen wurde und stellt die Ex als untreue Schlampe, die es mit jedem treibt, dar? Gibt es Hinweise, dass das lyrische Ich vielleicht selber das Problem in der Beziehung war oder den Fall ganz anders darstellt, als er sich tats\u00e4chlich ereignet hat? Oder wird dem lyrischen Ich innerhalb des Werkes Kritik an seinen Aktionen entgegengehalten, beziehungsweise werden seine eigene Schw\u00e4chen offenbart statt ihn wahlweise als \u201eSieger\u201c oder \u201edas arme Opfer der heimt\u00fcckischen Exfreundin\u201c darzustellen?<\/p>\n<p class=\"p1\">Nein?<\/p>\n<p class=\"p1\">Sorry, lieber Autor, so was ist problematisch und handwerklich schlecht. Das geht besser.<\/p>\n<p class=\"p1\">Ein Autor sollte handwerklich fit sein und unmoralische Handlungen nicht behandeln, als ginge es um ein vergessenes Pausenbrot. Klappt faszinierenderweise ja sogar oftmals ganz gut, wie etwa bei der Beschreibung von M\u00f6rdern und Gewaltt\u00e4tern, beispielsweise in Kriminalromanen, bei Vergewaltigern und Frauenhassern sieht die Sache leider schon wieder ganz anders aus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><b><strong>Fazit<\/strong><\/b><\/h3>\n<p class=\"p1\">Ja, prinzipiell k\u00f6nnt ihr als Autor alles behandeln und auch mal unangenehme Thesen provozierend einsetzen. Aber bitte behaltet im Auge, was ihr damit beim Rezipienten ausl\u00f6sen k\u00f6nnt und ob der Leser eurem Thema mit der n\u00f6tigen kritischen Distanz begegnen kann.<\/p>\n<p class=\"p1\">Es ist keine L\u00f6sung bestimmte Dinge deswegen nicht anzusprechen, weil der Leser wahlweise geschockt, abgeschreckt, fehlgeleitet oder gelangweilt werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p class=\"p1\">Aber es ist auch keine L\u00f6sung, aktuelle gesellschaftliche Themen in seinem fiktionalen Werk einfach auszublenden und den eigenen Beitrag zum realen Gesellschaftsbild zu leugnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eKindersch\u00e4nder sollte man alle h\u00e4ngen!\u201c, \u201eF\u00fchrt die Todesstrafe wieder ein!\u201c, \u201eFrauen, die mit vielen verschiedenen M\u00e4nnern Geschlechtsverkehr haben, sind Schlampen!\u201c Es gibt zahlreiche M\u00f6glichkeiten, in journalistischen Artikeln, Kommentaren, Essays und \u00c4hnlichem provokative Thesen aufzustellen und im Laufe des Textes mit [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[375],"tags":[585,556,584,583],"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.temel-art.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3148"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.temel-art.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.temel-art.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.temel-art.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.temel-art.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3148"}],"version-history":[{"count":10,"href":"http:\/\/www.temel-art.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3148\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3355,"href":"http:\/\/www.temel-art.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3148\/revisions\/3355"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.temel-art.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3148"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.temel-art.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3148"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.temel-art.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3148"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}